Herzlich Willkommen im Gästebuch von Frieden in Bewegung 2021. Wenn ihr an der großen NaturFreunde-Friedenswanderung teilgenommen habt oder uns gerne etwas mitteilen möchtet, dann schreibt uns gerne eure Geschichten oder Kommentare auf und wir werden sie hier veröffentlichen. Schickt uns einfach eine E-Mail mit eurem Namen (oder ob ihr anonym bleiben möchtet) und eurem Text an gaestebuch@frieden-in-bewegung.de. Wir freuen uns auf eure Geschichten!

Hans-Peter (NaturFreunde Ulm), 15.06.21:

Kurzfristig wurde die erste Wanderung der NaturFreunde Ulm für dieses Jahr organisiert. So wanderten 8 NaturFreunde aus Ulm mit unserem Wanderleiter Hans-Peter Theilacker (NF Schnaitheim) über das Härtsfeld. Zu Beginn der Wanderung haben wir eine Gedenkminute für unsere verstorbene Vorsitzende, Monika Stegmaier eingelegt. Sie hat die letzten Jahre die jährlichen Härtsfeldwanderungen mit Hans-Peter Theilacker organisiert.

Zu Ehren unserer ,,Moni“ haben wir die Friedensfahne bei der Wanderung mitgetragen. Unsere Moni wollte die Friedenswanderung von Friedrichshafen bis Lindau führen.

Bitte teile den Teilnehmern der Friedenswanderung unsere Solidarität mit. Wir sind heute in Gedanken bei euch mitgelaufen. Wir schicken euch drei Bilder von unserer Wanderung am 13. Juni 2021 auf dem Härtsfeld bei Dorfmerkingen.

Mit naturfreundlichem Berg frei – Mensch frei – Welt frei und für eine Welt in Frieden und ohne Waffen.

Ursel (NaturFreunde Berghausen), 15.06.21:

Ein großes Dankeschön an alle die diese Etappe vorbereitet hatten und zu der gelungenen Abschlussveranstaltung in Bruchsal beigetragen haben. 150 Menschen im Bürgerpark in Bruchsal, das war bewegend. Gern hätte die Ortsgruppe Berghausen alle zur Abendveranstaltung ins Naturfreundehaus am Hopfenberg eingeladen. Leider war dies aufgrund der derzeitigen Regeln nicht möglich. Aber der harte Kern der Friedenswandernden und zahlreiche Mitglieder der Ortsgruppe konnten am Hopfenberg mal wieder einen Kulturabend erleben, der niemanden unberührt lassen konnte.Paul Mehrer hat zusammen mit Rose Biro Wolfgang Borcherts „Sag Nein“ vorgetragen. Ein Aufruf der vielen „alten“ Naturfreundejugendlichen noch aus der Zeit der Ostermärsche in Erinnerung ist und nach wie vor aktuell ist. Zu gern hätten wir gemeinsam und laut Friedenslieder gesungen, doch das musste leider unterbleiben. Doch trotz alledem, wir lassen uns nicht unterkriegen und bleiben friedensbewegt.

Berg Frei, Länder frei, Völker frei

Holger (Vorsitzender der SPD Gemeinderatsfraktion), 13.06.21:

Am Donnerstag, den 10. Juni konnte der SPD-Ortsverein die Wandergruppe am Wasserspielplatz in Mühlhausen mit Speis und Trank empfangen und die Gelegenheit nutzen, um nach langer Pause wieder gemeinsam über politische Themen zu diskutieren. Der aufgestaute Diskussionsbedarf, aber auch schlicht die Freude wieder politische Gemeinsamkeit zu pflegen, waren sicher mitverantwortlich für die schließlich große Gruppe, die sich am Wasserspielplatz einfand. Im Anschluss an die Begrüßung durch den  Ortsvereinsvorsitzenden Holger Schröder, hieß auch Bürgermeister Jens Spanberger die Wandergruppe in Mühlhausen willkommen und stellte die Gemeinde Mühlhausen vor. Sie kennzeichne sich durch eine hohe Lebensqualität, da eine vielfältige und attraktive  Naturumgebung, gleichermaßen wie eine gute Anbindung an einen prosperierenden Wirtschaftsraum gegeben sei.

Die NaturFreunde nahmen als Soziale Bewegung von Beginn an eine internationale, wir würden heute sagen, globale Perspektive ein und waren daher in vielen Fragen ihrer Zeit weit voraus. Lange bevor der Klimawandel und die Zerstörung der natürlichen Lebensverhältnisse zum Dauerthema der Politik wurde, haben die NaturFreunde bereits die Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts erkannt und vor den verheerenden Folgen gewarnt. Andrea Schröder-Ritzrau betonte, dass
bereits in den frühen 1970er Jahren die später mit dem Begriff  Nachhaltigkeit geführte Debatte von den NaturFreunden mit  angestoßen wurde. Hätte die Politik hier etwas aufmerksamer die Impulse aus der Zivilgesellschaft wahrgenommen, hätten auch die erforderlichen Maßnahmen früher ergriffen werden können. Gleichwohl hat seinerzeit die SPD mit ihrem Vertreter Volker Hauff bei der UN einen wichtigen Beitrag zur internationalen Debatte um Nachhaltigkeit geleistet, die mittlerweile zum Dauerthema der Politik wurde. Die Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels können jedoch nur durch eine soziale Entlastung der breiten Bevölkerung erfolgen.

Hilde (NaturFreunde, Landesverband Saarland), 10.06.21:

Das Saarland wurde leider von der Route der Friedenswanderung nicht berührt, so dass sich der Landesverband Saar der NaturFreunde Deutschlands, zwar ein kleiner, aber doch sehr aktiver Teil der NaturFreunde-Bewegung bereits bei der Programmplanung im letzten Jahr dafür entschieden hat, sich an einer vom Saarland aus an einem Tag erreichbaren Etappe der Friedenswanderung zu beteiligen.

An der 35. Etappe am 5.6.2021 von Frankfurt nach Egelsbach nahmen 13 NaturFreundInnen aus unserer Region teil. Von SR 3, der Saarlandwelle des Saarländischen Rundfunks verabschiedet, starteten wir am Samstagmorgen und klinkten uns um 12.00 h in Walldorf in die Friedenswanderung ein. 

Rückmeldungen zufolge ist mit unserer Friedenswanderung und ihrer medialen Aufbereitung das Friedensthema auch im Saarland wieder in den öffentlichen Fokus gerückt. 

 

Christoph (NaturFreunde Darmstadt), 09.06.21:

Auf den Empfang der Friedens-Wanderer in Darmstadt auf dem Hiroshima-Nagasaki-Platz arbeiteten eine Reihe von Leuten und Institutionen hin. NaturFreunde, Frauen und Männer, mit weiteren Freundinnen schmierten Brote, kochten Kaffee und transportierten Tische und Stühle dorthin für ein schönes „World-Cafe“ . Dies dehnte sich locker aus neben dem weit gespannten, grünen 6-MeterTransparent der NaturFreunde „Rüstungsexporte stoppen“ und war eingerahmt von weitereiteren Transparenten des Darmstädter Friedensforums. Das Darmstädter Echo hatte geworben. Die zahlreichen Organisationen der Fahrrad-Demo „Kein 6-spuriger Ausbau der A5/A67 – Mobilitätswende jetzt !“ hatten ihre Aktivitäten mit den Wanderen zeitlich abgestimmt. Mitglieder der Musikgruppe „Pueblos“ sorgten für Kultur mit Selbstbewusstsein und begrüßten die Wanderer mit „Bella Ciao“ – zum Mitsingen.
Abends in der Darmstädter Stadtkirche hatte das Friedensforum eine Podiumsdikussion mit prominenten Friedenswissenschaftlern aus den beiden großen Kirchen und dem Oberbürgemeister organisiert – Thema und generelle Aufforderung: „Mehr Verantwortung übernehmen – Atomwaffen abschaffen“.
Der Sonntag, 6.Juni, geht ein in unser kollektives Gedächtnis – als Tag einer gestärkten Organisationsfähigkeit, als Tag unseres Zusammenhalts in Darmstadt, als Tag der Ermahnung und des Nicht-Nachlassens im Kampf gegen die atomare und die anderen Bedrohungen der menschlichen Existenz, als Tag des Kampfs für eine würdige Zukunft aller Menschen in einer lebenswerten Natur.


Otto, 09.06.21:
Die Wandernden der Etappe Knoden – Weinheim wurden von Mitgliedern der NaturFreunde und anderen Organisationen, darunter die DFG-VK freudig empfangen. Mit einem Demozug durch die Altstadt und die Fußgängerzone forderten sie „Abrüsten statt aufrüsten“ und „Keine Rüstungsexporte in Krisengebiete“. Die Aktionspostkarten „Meine Stimme für das Atomwaffenverbot von „Ohne Rüstung Leben“, die an die Parteizentralen gesendet werden können um bei ihnen Druck für die Forderung nach einem atomwaffenfreien Deutschland zu machen, wurden gerne angenommen. Es lohnt sich, sie auch bei den weiteren Etappen auszuteilen.

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